Feuerwehren des Amtes Kleine Elster im Wettkampfieber
Der Wind fegte am Samstagmorgen über den Wettkampfplatz als die Jugendfeuerwehrmitglieder aus verschiedenen Orten des Amtes kleine Elster in Schacksdorf ankamen. Gut das ein Festzelt bereit stand, in das sich die Kinder- und Jugendlichen teilweise zurück ziehen konnten. Der Wettkampfplatz war von den Wehren aus Schacksdorf und Betten gut vorbereitet worden. Melanie Jordan nutzte die Zeit bis zur offiziellen Eröffnung durch den Amtswehrführer und Amtsdirektor und ging mit den Teilnehmern die Bahn für die 5 x 80m Feuerwehrstafette ab, um noch auftretende Fragen zu klären. Dann fand die offizielle Eröffnung statt, bei der auch die jungen Feuerwehrleute aus der polnischen Gemeinde Bojadla begrüßt wurden. Hier bestehen bereits seit 2007 freundschaftliche Beziehungen und im vergangenen Jahr wurde dann ein Partnerschaftsvertrag geschlossen. In diesem Jahr sind die Gäste gekommen, um sich den Wettkampf anzusehen, im nächsten Jahr wollen sie dann aktiv daran teilnehmen.
Die Wettkämpfe verliefen mit vollem Einsatz. Nicht immer ging alles glatt, Sauglängen fielen auseinander, ein Verteiler ließ sich nur schwer schließen und die Göllnitzer Jugendfeuerwehr kämpfte mit einer auseinander gefallenen Schlauchkupplung, was bedeute komplett geduscht zu werden. Aber auch die meisten Truppmänner bekamen beim Spritzen auf die Zieleinrichtungen den Wind zu spüren, so dass kaum ein Wettkämpfer trocken blieb. Jedoch hatten alle viel Spaß und die Besten nahmen zur Siegerehrung strahlend die Pokale entgegen.
Am Sonntag war dann der Wettkampftag für Erwachsenen angesagt, diesmal ohne Wind und mit viel Sonne. Waren es im vergangen Jahr nur drei Mannschaften der Ü40jährigen, so starteten in diesem Jahr sechs Mannschaften der älteren Generation und ihre Wettkampfzeiten standen den der jüngeren Teilnehmer in nichts nach. Die Feuerwehrleute aus Lindthal bewiesen, dass sie insgesamt betrachtet, die schnellste Feuerwehr des Amtes sind, doch auch die Ponnsdorfer punkteten gut. Jeder gab sein Bestes, doch gehört trotz fleißigem Üben auch eine Portion Glück dazu, damit beim entscheidenden Wettkampf alles gut läuft. Nach der Siegerehrung fuhren viele von den Teilnehmern mit einem leichten Sonnenbrand im Gesicht nach Hause, denn dieses war nicht mit Schutzbekleidung verdeckt gewesen.